KI-Rechenzentren: Die Energiekrise, die die elektrische Infrastruktur neu gestaltet
Wie künstliche Intelligenz ein beispielloses Wachstum des Strombedarfs von Rechenzentren antreibt, die Netzinfrastruktur herausfordert und neue Möglichkeiten für Elektrofachleute in 2025-2026 schafft.
Künstliche Intelligenz treibt einen beispiellosen Anstieg des Strombedarfs von Rechenzentren an, der die elektrische Infrastruktur in ganz Nordamerika umzugestalten droht. Da KI-Rechenzentren bis 2026 voraussichtlich mehr als 90 TWh jährlich verbrauchen und die Wartezeiten für Netzanschlüsse in einigen Regionen auf sieben Jahre anwachsen, stehen Elektrofachleute vor außergewöhnlichen Herausforderungen und Chancen. Im Vergleich zur deutschen VDE 0100 erlauben amerikanische Rechenzentrumsstandards höhere Leistungsdichten.
Das Ausmaß des KI-Energiebedarfs
Laut Goldman Sachs Research liegt der globale Stromverbrauch von Rechenzentren derzeit bei etwa 55 Gigawatt (GW), wobei KI-Workloads 14% dieses Gesamtwerts ausmachen. Bis 2026 wird prognostiziert, dass der US-Rechenzentrumsbedarf 75,8 GW erreicht — mit einer weiteren Expansion auf 134,4 GW bis 2030.
US-Rechenzentrum-Strombedarf
Prognostizierter Bedarfsanstieg
Anschlussverzögerungen in einigen Regionen
Von Megawatt zu Gigawatt
Die Rechenzentrumsbranche durchläuft eine grundlegende Transformation in der Größenordnung. Nur 10% der bestehenden Rechenzentren überschreiten 50 Megawatt, doch die meisten derzeit in Entwicklung befindlichen Einrichtungen sind für 100 MW oder mehr ausgelegt.
Spannungsabfall-Überlegungen für KI-Infrastruktur
Rechenzentren haben strenge Spannungsabfallanforderungen — typischerweise mit einem Ziel von weniger als 2% insgesamt. KI-Workloads verstärken diese Anforderungen aufgrund höherer Leistungsdichte und kontinuierlichem Volllastbetrieb.
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